Wer bist du?

Michael Flacke, zugezogener Bad Godesberger und Pressesprecher des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

 

Warum bist du im BMC?

Der Rheinländer bleibt nicht gern allein – und, ganz im Ernst, ich finde es schön, sich mit gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen zu treffen und auszutauschen.

 

Bier oder Wein oder Wasser? Eine Empfehlung dazu?

Wein, Rotwein. Die derzeitige Empfehlung: Ein Bio-Bordeaux, Chateau Grand Ferrand – gibt’s ab und an beim kultigen Getränkeladen „P&M“ (ehemals in Bad Godesberg, leider inzwischen nach Spich umgezogen, man lese den GA dazu).

 

Welche Schlagzeile würdest du morgen gerne in deinem liebsten Medium lesen?

Der DAAD wird namentlich im Koalitionsvertrag erwähnt, das ist im Moment absolut ausreichend.

 

Welchen Ratschlag kannst du nicht mehr hören?

Das wird schon wieder….

 

Welche Begabung hättest du gerne?

Malen und Zeichnen – beide sind herausragende Kulturtechniken, um die Welt zu begreifen, und ich beherrsche sie leider absolut nicht.

 

Welcher Mensch hat dich beeindruckt?

Franz Boas, deutschamerikanischer Ethnologe und Sprachwissenschaftler. Er forschte bei den Inuit und den Indianern Nordwest-Amerikas, entwickelte den Kulturrelativismus und sprach sich oft und lautstark gegen den Ende des neuzehnten Jahrhunderts in vielen Wissenschaftssparten vorherrschenden Rassismus aus. Er kritisierte früh zudem die Nationalsozialisten und setze sich für den Schutz bedrohter Wissenschaftler in Nazi-Deutschland ein. Studiert hat er übrigens, nicht nur, aber überwiegend, an der Universität Bonn.

 

Schönstes Foto das du hast?

Das Hochzeitbild mit meiner Frau.

 

Kennst du einen guten Witz?

Nein, eher gute Aphorismen, gern von Curt Goetz: „Eine Gelegenheit, den Mund zu halten, sollte man nie vorübergehen lassen“ – gilt auch für Pressesprecher.

Was ist deine liebste Ausrede? Steht auf meiner To-Do-Liste.

 

Der Titel des Siegerfotos „Er-schöpft“ spricht Bände: Es zeigt die mühselige Arbeit nach der Flutkatastrophe. Der Bonner Fotograf Benjamin Westhoff hat damit den Journalistenpreis „NRW-Pressefoto des Jahres“ gewonnen.

Die Flut: Unter diesem Titel bietet der General-Anzeiger einen Podcast, der sich in sechs Teilen mit der Unwetterkatastrophe vom Juli 2021 beschäftigt.

Fotograf Volker Lannert hat mit einem Bild für die Universität Bonn einen Preis gewonnen. Es bildet ab, wie sich Studierende bei Corona fühlen müssen.