Der Bonner Medien-Club trauert um sein Ehrenmitglied und langjähriges Vorstandsmitglied Hans Heinrich Graf von Hochberg Freiherr zu Fürstenstein, der am Montag, 10. August 2026, nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 72 Jahren viel zu früh von uns gegangen ist. Mit ihm verlieren wir einen verlässlichen Weggefährten, einen geschätzten Kollegen und einen Menschen, der sich mit großer Sorgfalt und persönlichem Verantwortungsbewusstsein für unseren Club eingesetzt hat.

Hans Graf von Hochberg gehörte zu den ersten Mitgliedern, die dem Bonner Medienclub (BMC) im Gründungsjahr 1988 beitraten. Als Wirtschaftsjournalist beim General-Anzeiger und später als Pressesprecher bei Bayer und LANXESS hat er sich in fachlichen Zusammenhängen einen Namen gemacht.

Im Medienclub startete er erst nach dem Eintritt in den Ruhestand so richtig durch: Zehn Jahre lang gehörte er als Schatzmeister dem geschäftsführenden Vorstand an. Er übernahm das Amt in einer schwierigen Phase und führte es mit großer Gewissenhaftigkeit. Seine Liebe zum Detail und sein konsequentes Mahnen zu finanzieller Disziplin waren sprichwörtlich. Zugleich bewies er stets Großzügigkeit, wenn es darum ging, mit den Möglichkeiten des Clubs Gutes zu tun.

Hans war weit mehr als der Hüter unserer Finanzen. Er war ein kluger Ratgeber, ein loyaler Mitstreiter und ein liebenswerter Kollege, auf dessen Wort man sich jederzeit verlassen konnte. Sein Engagement hat wesentlich dazu beigetragen, dass unser Club heute auf einem soliden Fundament steht. Als Hans Graf von Hochberg 2024 aus dem Vorstand ausschied, ernannte ihn die Mitgliederversammlung in Anerkennung seiner großen Verdienste um den BMC zum Ehrenmitglied.

Hans war ein ausgesprochener Familienmensch. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Dagmar, seinen Kindern und Enkelkindern und allen, die ihm nahestanden. Der Bonner Medienclub wird Hans Graf von Hochberg stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Die Trauerfeier für Hans Graf von Hochberg findet am Donnerstag, 10. September 2026, um 11.30 Uhr in der Friedenskirche, Markeeweg 7, 53340 Meckenheim, statt. Im Anschluss bittet die Familie in das Restaurant Ohm-Hein, Ahrstraße 15, in Meckenheim-Altendorf. Die Urnenbeisetzung findet zu einem späteren Zeitpunkt im engen Familienkreis im Friedwald Bad Münstereifel statt.

Andreas Archut

Der Hausbesuch beim 1. Baseball- und Softballclub Bonn Capitals e.V. hat den Bonner Medienclub (BMC) ins Rheinauen-Stadion geführt. In direkter Nähe zur Amerikanischen Siedlung spielten in der zur Bundesgartenschau 1979 angelegten Anlage zunächst Sportler aus den USA, Kuba und anderen Nationen Baseball und Softball. 1989 wurden die Bonn Capitals schließlich von einer kleinen Gruppe engagierter Baseballspieler offiziell als Verein gegründet.

Präsident Mirko Heid stellte den Verein den Mitgliedern vor. Er begann seine Baseballkarriere 1991 bei den Bonn Capitals und verbrachte dort – mit Ausnahme der Spielzeiten von 2001 bis 2003 – seine gesamte Laufbahn als aktiver Sportler. Seit 2024 steht er dem Verein vor.

Vizevorsitzender und Pressesprecher Fabian Thesing gab Einblicke in die Medienarbeit des Vereins, der im deutschen Baseball zu den Top-Adressen gehört. Nach der Vorstellung ging es für den sportlichen Teil aufs Feld. Zunächst gab es eine Einführung in die Theorie, anschließend folgte der Praxisteil mit einem lockeren Baseballtraining. Dabei probierten die BMCler unter professioneller Anleitung das Schlagen, Werfen und Fangen aus.

Jérôme Lefèvre

Ein Hausbesuch im Zentrum von Bonn: Monsignore Markus Hofmann hatte den BMC in „sein Haus“ eingeladen, wo er über sein Selbstverständnis als Bonner Stadtdechant und als Pfarrer von St. Petrus ebenso Auskunft gab wie über sein erstes Jahr in diesen Funktionen. Die anschließende Führung durch das Münster lenkte den Blick dann auf weitgehend unbekannte Details hoch an den Wänden beziehungsweise zu den Mosaiken unter den Füßen.

Monika Hörig

Hinter den historischen Villen am Bonner Rheinufer auf Höhe des Museums Koenig verbirgt sich weit mehr als eine Stiftungsverwaltung. Beim Besuch auf dem Campus der Montag Stiftungen wurde schnell deutlich: Da wird nicht nur gefördert, sondern ausprobiert, diskutiert und immer wieder Neues angestoßen. Die Stiftungsgruppe engagiert sich bundesweit unter anderem für bessere Bildung, gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung und kulturelle Teilhabe.

„Wir müssen bereit sein, gegen den Strom zu denken und zu handeln“, sagte Vorstand Karl-Heinz Imhäuser. Dieser Satz beschreibe nicht nur die Haltung des Stifters Karl Richard Montag, sondern präge bis heute die Arbeit der Stiftungen. Ziel sei es, neues und „nützliches Wissen für die Gesellschaft“ zu schaffen und Erfahrungen weiterzugeben – auch dann, wenn Projekte nicht den erhofften Erfolg bringen.

Pressesprecherin Sabine Milowan verwies auf den Wunsch des Stifters nach einer Gesellschaft, „in der jeder Mensch die Chance bekommt, sich nach seinen Stärken zu entwickeln und zu leben“. Ein weiterer Leitgedanke laute, „nicht das Trennende zu betonen, sondern das Verbindende zu suchen“. Entsprechend setzen die Montag Stiftungen auf Projekte, die Menschen zusammenbringen und neue Formen gesellschaftlicher Beteiligung erproben. Und eine gute Portion hervorragender Kunst darf es auch noch sein – ob bildende Kunst, Malerei oder Kunst am Bau. Der BMC erlebte an einem gelungenen Abend ein beeindruckendes Ensemble.

Richard Bongartz