Der Hausbesuch beim 1. Baseball- und Softballclub Bonn Capitals e.V. hat den Bonner Medienclub (BMC) ins Rheinauen-Stadion geführt. In direkter Nähe zur Amerikanischen Siedlung spielten in der zur Bundesgartenschau 1979 angelegten Anlage zunächst Sportler aus den USA, Kuba und anderen Nationen Baseball und Softball. 1989 wurden die Bonn Capitals schließlich von einer kleinen Gruppe engagierter Baseballspieler offiziell als Verein gegründet.

Präsident Mirko Heid stellte den Verein den Mitgliedern vor. Er begann seine Baseballkarriere 1991 bei den Bonn Capitals und verbrachte dort – mit Ausnahme der Spielzeiten von 2001 bis 2003 – seine gesamte Laufbahn als aktiver Sportler. Seit 2024 steht er dem Verein vor.

Vizevorsitzender und Pressesprecher Fabian Thesing gab Einblicke in die Medienarbeit des Vereins, der im deutschen Baseball zu den Top-Adressen gehört. Nach der Vorstellung ging es für den sportlichen Teil aufs Feld. Zunächst gab es eine Einführung in die Theorie, anschließend folgte der Praxisteil mit einem lockeren Baseballtraining. Dabei probierten die BMCler unter professioneller Anleitung das Schlagen, Werfen und Fangen aus.

Jérôme Lefèvre

Ein Hausbesuch im Zentrum von Bonn: Monsignore Markus Hofmann hatte den BMC in „sein Haus“ eingeladen, wo er über sein Selbstverständnis als Bonner Stadtdechant und als Pfarrer von St. Petrus ebenso Auskunft gab wie über sein erstes Jahr in diesen Funktionen. Die anschließende Führung durch das Münster lenkte den Blick dann auf weitgehend unbekannte Details hoch an den Wänden beziehungsweise zu den Mosaiken unter den Füßen.

Monika Hörig

Hinter den historischen Villen am Bonner Rheinufer auf Höhe des Museums Koenig verbirgt sich weit mehr als eine Stiftungsverwaltung. Beim Besuch auf dem Campus der Montag Stiftungen wurde schnell deutlich: Da wird nicht nur gefördert, sondern ausprobiert, diskutiert und immer wieder Neues angestoßen. Die Stiftungsgruppe engagiert sich bundesweit unter anderem für bessere Bildung, gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung und kulturelle Teilhabe.

„Wir müssen bereit sein, gegen den Strom zu denken und zu handeln“, sagte Vorstand Karl-Heinz Imhäuser. Dieser Satz beschreibe nicht nur die Haltung des Stifters Karl Richard Montag, sondern präge bis heute die Arbeit der Stiftungen. Ziel sei es, neues und „nützliches Wissen für die Gesellschaft“ zu schaffen und Erfahrungen weiterzugeben – auch dann, wenn Projekte nicht den erhofften Erfolg bringen.

Pressesprecherin Sabine Milowan verwies auf den Wunsch des Stifters nach einer Gesellschaft, „in der jeder Mensch die Chance bekommt, sich nach seinen Stärken zu entwickeln und zu leben“. Ein weiterer Leitgedanke laute, „nicht das Trennende zu betonen, sondern das Verbindende zu suchen“. Entsprechend setzen die Montag Stiftungen auf Projekte, die Menschen zusammenbringen und neue Formen gesellschaftlicher Beteiligung erproben. Und eine gute Portion hervorragender Kunst darf es auch noch sein – ob bildende Kunst, Malerei oder Kunst am Bau. Der BMC erlebte an einem gelungenen Abend ein beeindruckendes Ensemble.

Richard Bongartz